Zusammenfassung Dieser Artikel untersucht die globale Geschichte der Bevölkerungskontrollbewegung am Beispiel der Beziehung zwischen der Italienischen Vereinigung für demografische Bildung (AIED) und dem amerikanischen Philanthropen Clarence J. Gamble. Basierend auf Archivquellen aus Italien und den Vereinigten Staaten analysiert diese Studie, wie internationale Debatten über Modernisierung und demografische Kontrolle sich mit nationalen Ängsten hinsichtlich der Unterentwicklung Süditaliens überschnitten. Italienische Aktivisten setzten sich mit internationalen Diskursen auseinander, die Bevölkerungskontrolle mit Modernisierung verbanden, und förderten Familienplanungsinitiativen trotz ihrer Illegalität. Durch die Zusammenarbeit mit Gamble wurde AIED in einen globalen Umlauf von preiswerten Verhütungsmitteln eingeführt, ein Experiment, das sich an arme und südliche Frauen richtete. Der Artikel argumentiert, dass die anhaltende Verbindung von AIED mit Gamble zu seiner zunehmenden Isolation innerhalb internationaler Netzwerke Mitte der 1960er Jahre beitrug, da sich die Prioritäten westlicher Familienplaner entschieden auf den Globalen Süden verlagerten. Durch die Einbettung des italienischen Falls in diese internationalen Dynamiken bietet diese Studie eine neue Perspektive darauf, wie nationale Kontexte durch die globale Politik der Familienplanung geprägt wurden.
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Bruno Toscano
Journal of Global History
Ca' Foscari University of Venice
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Bruno Toscano (Mon,) hat diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69df2cf7e4eeef8a2a6b20ef — DOI: https://doi.org/10.1017/s174002282610045x
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