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Vier neue Sesquiterpene (1-4), vier neue Alkaloide (5a, 6a, 6b und 7) sowie neun bekannte Verbindungen (5b und 8-15) wurden aus einem ethanolischen Extrakt der Wurzeln von Alangium chinense isoliert. Die Struktur von 1 wurde durch Röntgenkristallographie bestätigt. Die Konfigurationen von 5 und 6 wurden durch chiral HPLC-Analyse und CD-Spektren zugewiesen. Die Verbindungen 3, 4, 8-13 und 15 zeigten antivirale Aktivität gegen das Coxsackie-Virus B3 mit IC50-Werten von 1,4-15,4 μM. Die Verbindungen 2-4, 7 sowie 9-13 zeigten antioxidative Aktivitäten gegen durch Fe(2+)-Cystein induzierte Lipidperoxidation in Lebermikrosomen von Ratten mit IC50-Werten von 3,8-45,7 μM. Die Verbindung 5b zeigte eine hemmende Aktivität gegen Mikroglia-Entzündungsfaktoren mit einem IC50-Wert von 6,7 μM. Keine der Verbindungen zeigte eine nachweisbare zytotoxische Aktivität gegenüber einer der fünf Tumorzelllinien (A549, Be-17402, BGC-823, HCT-8 und A2780) im MTT-Assay.
Zhang et al. (2013) untersuchten diese Frage.