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Zahlreiche Studien haben den Zusammenhang zwischen TP53-Mutationen bei Eierstockkrebs und der Prognose untersucht, wurden jedoch durch Beschränkungen im Studiendesign, der Methodik und/oder Heterogenität in der Stichprobe durchweg verfälscht. Das hochgradige seröse (HGS) Karzinom ist der klinisch wichtigste histologische Subtyp des Eierstockkrebses. Da diese Tumoren vom Eierstock, Eileiter oder Peritoneum ausgehen können, werden sie gemeinsam als hochgradiges Becken-seröses Karzinom (HGPSC) bezeichnet. Um die tatsächliche Prävalenz von TP53-Mutationen in HGPSC zu bestimmen, sequenzierten wir die Exons 2-11 und die Intron-Exon-Grenzen in Tumor-DNA von 145 Patientinnen. HGPSC-Fälle wurden definiert als solche mit histologischem Grad 2 oder 3 und FIGO-Stadium III oder IV. Überraschenderweise wurden pathogene TP53-Mutationen in 96,7 % (n = 119/123) der HGPSC-Fälle identifiziert. Molekulare und pathologische Überprüfung der mutationsnegativen Fälle zeigte Belege für p53-Dysfunktion, die mit einer Kopienzahlvermehrung von MDM2 oder MDM4 assoziiert war, oder wies auf den Ausschluss von Proben als niedriggradige seröse Tumoren oder Karzinome unklaren Primären Ursprungs hin. Insgesamt näherte sich die Rate der p53-Dysfunktion bei bestätigten HGPSCs 100 % an. Es wurde kein Zusammenhang zwischen TP53-Mutation und progressionsfreiem oder Gesamtüberleben gefunden. Aus dieser ersten umfassenden Kartierung der TP53-Mutationsrate in einer homogenen Gruppe von HGPSC-Patientinnen schließen wir, dass mutiertes TP53 eine Treibermutation in der Pathogenese von HGPSC-Karzinomen ist. Da TP53-Mutation bei HGPSC nahezu durchgehend vorhanden ist, hat sie keine wesentliche prognostische oder prädiktive Bedeutung.
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Ahmed A. Ahmed
Dariush Etemadmoghadam
Jillian Temple
The Journal of Pathology
University of Cambridge
The University of Melbourne
The University of Sydney
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Ahmed et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69df80751113c054a47a16c1 — DOI: https://doi.org/10.1002/path.2696
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