Transformationale Führung und interne Kommunikation sind weit verbreitete Variablen im Bereich des organisatorischen Managements; jedoch ist ihre gemeinsame Wirkung als gleichzeitige Prädiktoren multidimensionaler Arbeitsleistung bisher wenig erforscht, insbesondere im Kontext lateinamerikanischer Hochschulen. Diese Studie untersucht, ob transformationale Führung und interne Kommunikation gemeinsam die Aufgabenleistung, kontextuelle Leistung und kontraproduktive Arbeitsleistung von peruanischen Universitätsmitarbeitern vorhersagen. Ein quantitativer, nicht-experimenteller, querschnittlicher und vorhersagender korrelativer Forschungsentwurf wurde auf eine Stichprobe von 385 Mitarbeitern einer privaten peruanischen Universität angewandt, analysiert mittels Partial Least Squares Structural Equation Modeling (PLS-SEM). Die Ergebnisse bestätigen, dass beide Variablen die Arbeitsleistung über ihre Dimensionen hinweg signifikant vorhersagen, wobei interne Kommunikation stärkere prädiktive Effekte auf Aufgaben- und Kontextleistung als transformationale Führung zeigt. Diese Ergebnisse tragen zur Organisations- und Managementtheorie bei, indem sie ein gemeinsames Vorhersagemodell vorschlagen und validieren, das bestehende konzeptuelle und empirische Lücken in der Literatur adressiert, und liefern evidenzbasierte Empfehlungen für Führungskräfteentwicklung und Kommunikationsmanagement in Hochschulinstitutionen in Schwellenländern.
Jaimes-Soncco et al. (Mi,) haben diese Fragestellung untersucht.
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