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Dieser Artikel richtet die Forschung zur agentischen Auseinandersetzung mit Algorithmen neu aus der Perspektive der Autonomie aus. Wir unterscheiden zwei Horizonte algorithmischer Beziehungen – den instrumentellen und den intimen – und analysieren, wie sie unterschiedliche Dimensionen autonomen Handelns prägen. Gegenüber dem instrumentellen Horizont sind algorithmische Systeme technische Verfahren, die das soziale Leben aus der Distanz ordnen und Regeln verwenden, die nur teilweise bekannt sind. Autonomie wird als reflektierte und informierte Wahl sowie die Fähigkeit aktiviert, eigene Ziele und Werte trotz technologischer Einschränkungen umzusetzen. Der intime Horizont hebt indes affektive Aspekte der Autonomie im Verhältnis zu algorithmischen Systemen hervor, die immer näher an unseren Geist und Körper rücken. Hier entstehen Bestrebungen nach Autonomie aus Störungen und Trost in einer Position der Verletzlichkeit. Wir argumentieren, dass die Dimensionen der Autonomie uns zu Fragen spezifischer ethischer und politischer Bedeutung führen, da Autonomie niemals nur ein theoretisches Anliegen ist, sondern auch ein öffentliches Gut.
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Laura Savolainen
Minna Ruckenstein
New Media & Society
University of Helsinki
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Savolainen et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/69e90288559a23f5098581e7 — DOI: https://doi.org/10.1177/14614448221100802
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