Diese Arbeit schlägt ein konzeptuelles Rahmenwerk für die erneute Untersuchung grundlegender Begriffe in der Physik vor – nämlich Raum, Zeit, Materie und Wechselwirkung – indem sie zu einem primitiveren Niveau zurückkehrt: dem der Minimalakte. Anstatt Entitäten, Felder oder Raumzeit als primäre Gegebenheiten vorauszusetzen, beginnt die Analyse bei den Bedingungen, die das Auftreten von Akten ermöglichen. Auf dieser Ebene sind Struktur, Akt und Energie keine getrennten Kategorien, sondern fallen als Aspekte einer einzigen zugrundeliegenden Realität zusammen. Von diesem Ausgangspunkt aus wird die Annahme des Vakuums als ontologische Trennung unhaltbar und stattdessen ein kontinuierliches Strukturrahmenwerk entwickelt, in dem Unterschiede als Variationen in der Intensität der Realisierung und nicht als Trennungen zwischen unabhängigen Entitäten auftreten. Innerhalb dieses Kontinuums wird das Entstehen stabiler Konfigurationen – bezeichnet als M-Entitäten – als Ergebnis eines Übergangs von minimaler Realisierung zu organisierter struktureller Kohärenz verstanden. Die internen Dynamiken solcher Konfigurationen sind durch einen Prozess der Konvergenz zur maximalen Realisierung gekennzeichnet, der durch Kohärenzgrenzen eingeschränkt wird und ein pulsierendes Muster hervorbringt. Diese Pulsation wird als Grundlage für die zeitliche Entstehung von Zeit vorgeschlagen, während die räumliche Struktur als Manifestation interner Gradienten und nicht als vorbestehender Container entsteht. Wechselwirkungen zwischen solchen Entitäten werden nicht als Kräfteaustausch, sondern als Prozesse struktureller Überlagerung neu interpretiert, durch die höherstufige Konfigurationen – identifiziert als Elementarteilchen – entstehen. In diesem Verständnis wird Gravitation nicht als fundamentale Kraft, sondern als großmaßstäbliche Ausdrucksform eines immanenten strukturellen Antriebs zur Konvergenz behandelt. Dieses Rahmenwerk zielt nicht darauf ab, bestehende physikalische Theorien zu ersetzen, sondern eine tiefere konzeptuelle Grundlage zu bieten, von der aus sie neu interpretiert werden können. Sein Ziel ist nicht Vorhersagekraft, sondern konzeptuelle Klarheit: die Bedingungen zu adressieren, unter denen physikalische Beschreibung selbst möglich wird.
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Nabhan Alsaid
Stuttgart Technical University of Applied Sciences
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Nabhan Alsaid (Do,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69ec5aa788ba6daa22dac239 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19714317
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