Dieser Artikel untersucht den Moskauer Konzeptualismus der späten Sowjetzeit neu als eine Strömung, die Gesten kultivierte, die einer Extraktion analog sind, anstatt lediglich Energiequellen darzustellen. Im Gegensatz zu Ansätzen, die sich auf Ölbildlichkeit in der postsowjetischen Kunst konzentrieren — exemplifiziert durch Maria Engströms Diskussion der „Ölästhetik“ und deren Genealogie von Timur Novikov — argumentiert der Artikel, dass das Verschwinden des heroischen Extraktors aus der Repräsentation die Frage nach dem Körper des Künstlers nicht eliminiert. Wenn die Breschnew-Ära als symbolische Ressource durch die Gesten der Künstler wiederverwendet wird, muss auch die verkörperte Arbeit berücksichtigt werden. Ausgehend davon stellt der Artikel drei Schwerpunkte vor: (1) Der Körper des Künstlers kann als eine Schicht fungieren, die Autorität akkumuliert; (2) Aufzeichnungen, Bilder und sogar Schemata können fossilenähnliche Ressourcen werden, die auf den Körper zurückwirken; und (3) die lange Dauer der Praxis des Moskauer Konzeptualismus macht zeitliche Exposition — Sedimentation, Deformation und Rückkehr — zum Zentrum der Analyse.
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Genichi Ikuma
Russian and East European Studies
Waseda University
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Genichi Ikuma (Mi,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69eefc6dfede9185760d36fc — DOI: https://doi.org/10.5823/jarees.2025.113
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