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ZIELE: Diese Studie zielte darauf ab, das Ausmaß zu schätzen, in dem verhaltensbedingte und pathophysiologische Risikofaktoren die Verbindung zwischen psychischem Stress und dem Auftreten von kardiovaskulären Ereignissen erklären. HINTERGRUND: Die Zwischenschritte, durch die psychischer Stress das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) erhöht, sind nicht vollständig verstanden. Das Verständnis dieser Prozesse ist wichtig für die Behandlung von psychischem Stress, um das CVD-Risiko zu senken. METHODEN: In einer prospektiven Studie mit 6.576 gesunden Männern und Frauen (Alter 50,9 +/- 13,1 Jahre) maßen wir psychischen Stress (unter Verwendung der 12-Item-Version des General Health Questionnaire ≥4) sowie verhaltensbedingte (Rauchen, Alkohol, körperliche Aktivität) und pathophysiologische (C-reaktives Protein, Fibrinogen, Gesamt- und HDL-Cholesterin, Adipositas, Bluthochdruck) Risikofaktoren zu Studienbeginn. Das Hauptergebnis waren CVD-Ereignisse (Hospitalisierung wegen nicht-tödlichem Myokardinfarkt, koronarem Bypass, Angioplastie, Schlaganfall, Herzinsuffizienz und CVD-assoziierte Mortalität). ERGEBNISSE: Zigarettenrauchen, körperliche Aktivität, Alkoholkonsum, C-reaktives Protein und Bluthochdruck waren unabhängig mit psychischem Stress assoziiert. Über eine durchschnittliche Nachbeobachtungszeit von 7,2 Jahren traten 223 neue CVD-Ereignisse (63 tödlich) auf. Das Risiko für CVD nahm in Abhängigkeit vom Vorliegen psychischen Stresses in nach Alter und Geschlecht adjustierten Modellen zu (Hazard Ratio: 1,54, 95%-Konfidenzintervall: 1,09 bis 2,18, p = 0,013). In Modellen, die für potenzielle Mediatoren adjustiert waren, erklärten verhaltensbedingte Faktoren den größten Varianzanteil (~65 %), während pathophysiologische Faktoren einen bescheidenen Anteil ausmachten (C-reaktives Protein ca. 5,5 %, Bluthochdruck ca. 13 %). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der Zusammenhang zwischen psychischem Stress und CVD-Risiko wird überwiegend durch verhaltensbedingte Prozesse erklärt. Daher sollte die Behandlung psychischen Stresses, die eine Reduktion des CVD-Risikos anstrebt, vorrangig auf Verhaltensänderungen abzielen.
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Mark Hamer
Gerard J. Molloy
Emmanuel Stamatakis
Journal of the American College of Cardiology
University College London
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Hamer et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69f9619e752e510096648ad8 — DOI: https://doi.org/10.1016/j.jacc.2008.08.057
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