Dieses Papier zeigt, dass der Zeitpfeil kein zusätzliches Postulat innerhalb des Planck-Kern-Rahmenwerks ist, sondern eine intrinsische und unvermeidliche Folge seiner dynamischen Struktur. Zwei unzerlegbare Mechanismen liefern die zeitliche Richtung. Erstens verleiht Axiom~2 (Gravitation als entropische Kraft) dem Verschränkungsnetzwerk eine rigorose, monoton ansteigende globale Entropiefunktion, die ein Lyapunow-Funktional bereitstellt, das die vorwärtsgerichtete von der rückwärtsgerichteten zeitlichen Entwicklung unterscheidet. Zweitens liefert der im Rahmenwerk verankerte Dekohärenzmechanismus der Quantenmechanik eine präzise mikroskopische Grenze zwischen der „Vergangenheit“ — der Menge der dekohärenten klassischen Aufzeichnungen, die irreversibel festgelegt sind — und der „Zukunft“ — der Menge der Verschränkungszweige, die offen bleiben. Die kosmologische Expansion, einschließlich der inflationären Phase, wird als besondere Manifestation desselben entropischen Antriebs gezeigt, nicht als unabhängiger Zeitpfeil. Die Anfangsbedingung des Universums mit niedriger Entropie wird als notwendige Folge des Entstehens des Netzwerks aus dem Nichts abgeleitet und eliminiert die Notwendigkeit feinabgestimmter Randbedingungen. Der Zeitpfeil wird somit von einem kontingenten kosmologischen Rätsel zu einer logischen Notwendigkeit des quanteninformationsbasierten Netzwerks unter physikalischer Realität erhoben.
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Wengang Yu
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Wengang Yu (Sun,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69fa8ef304f884e66b53161f — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.20018117
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