Die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in den letzten Jahren hat die Ladeinfrastruktur erheblich erweitert und gleichzeitig neue Sicherheitsrisiken für sowohl Fahrzeuge als auch Ladegeräte eingeführt. In diesem Papier untersuchen wir die Sicherheit wichtiger Ladeprotokolle, einschließlich SAE J1772, CCS, IEC 61851, GB/T 20234 und NACS, und decken neue Angriffe zur Signalspiegelung auf physikalischer Ebene in ihren Authentifizierungsmechanismen auf. Durch das Einfügen eines kompakten bösartigen Geräts in den Ladeanschluss können Angreifer betrügerische Signale einspeisen, um den Ladevorgang zu stören, was zu Dienstverweigerung, fahrzeugbedingtem Ladegerät-Sperren und Schäden an den Ladegeräten oder dem Energiemanagementsystem des Fahrzeugs führt. Um die Durchführbarkeit unserer Angriffe zu demonstrieren, schlagen wir PORTulator vor, eine Proof-of-Concept (PoC) Angriffs-Hardware, einschließlich eines Ladepistolen-Plug-in-Geräts zum Einspeisen physikalischer Signale und eines drahtlosen Controllers zur Fernmanipulation. Durch die Bewertung von PORTulator an mehreren realen Ladegeräten identifizieren wir 7 Lade-Standards, die von 20 Ladepunkten verwendet werden und anfällig für unsere Angriffe sind. Diese Angriffsprimitive sind nicht nur Protokollfehler, sondern praktische cyber-physikalische Bedrohungen, die für Service-Störungen, Erpressung und gezielten Sabotage in öffentlichen oder flottenabhängigen Ladeumgebungen genutzt werden können. Die Grundursache ist, dass Ladegeräte einfache physikalische Signale zur Authentifizierung und Steuerung verwenden, die von Angreifern leicht nachgeahmt werden können. Um dieses Problem anzugehen, schlagen wir vor, die Authentifizierungsschaltungen durch die Integration nicht-resistiver Speicherelemente und die Nutzung dynamischer hochfrequenter Pulsbreitenmodulation (PWM) Signale zu verbessern, um solchen Angriffen zur Signalspiegelung auf physikalischer Ebene entgegenzuwirken.
Shi et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.