Key points are not available for this paper at this time.
Anisoyliertes Plasminogen-Streptokinase-Aktivator-Komplex (APSAC) wurde als Thrombolytikum der zweiten Generation entwickelt, um einige der Einschränkungen bei der intravenösen Verabreichung von Streptokinase zur koronaren Thrombolyse zu überwinden. Die vorübergehende Schutzwirkung der aktiven Stelle auf dem Plasminogenmolekül durch Acylierung ermöglicht die schnelle Injektion von APSAC, verleiht eine Semiseletivität für das Gerinnsel (bei niedrigeren Dosen) und eine verlängerte fibrinolytische Wirkung. Diese Eigenschaften können die intravenöse Verabreichung vereinfachen, die koronare Reperfusion verbessern und das Risiko einer erneuten Verschlussbildung verringern. Klinische Studien mit APSAC, die noch laufen, erlauben folgende vorläufige Schlussfolgerungen: Die Wirksamkeit von intravenösem APSAC scheint der von intrakoronar verabreichtem Streptokinase gleichwertig zu sein, wenn es innerhalb von 4 Stunden nach Beginn der Symptome eines Myokardinfarkts verabreicht wird, und überlegen gegenüber intravenösem Streptokinase, zudem ist es leichter zu verabreichen. Frühzeitige APSAC-Therapie führt zu Reperfusionsraten von 60 bis 65 % und Offenheitsraten der Gefäße von 70 bis 80 %. Die Rate erneuter Verschlüsse innerhalb von 24 Stunden scheint ebenso niedrig oder niedriger zu sein als bei anderen Mitteln. Blutungskomplikationen und allergische Reaktionen nach APSAC sind akzeptabel gering und vergleichbar mit denen äquivalenter Streptokinase-Dosen. Das Potenzial für einen Mortalitätsvorteil nach APSAC scheint hoch zu sein und wird derzeit weiter untersucht. Somit erscheint die APSAC-Therapie, die durch einfache Injektion über 2 bis 5 Minuten verabreicht werden kann, vielversprechend als zukünftiger Erstlinienansatz zur Reperfusionstherapie bei akutem Myokardinfarkt.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Jeffrey L. Anderson
Journal of the American College of Cardiology
University of Utah Hospital
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Jeffrey L. Anderson (Sun,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69fb0785b2ff0c89f6b91163 — DOI: https://doi.org/10.1016/s0735-1097(87)80424-2
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: