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Die Gefäßalterung ist ein zentrales Bestimmungsmerkmal für eine gesunde Lebensspanne, da sie nicht nur die Anfälligkeit für kardiovaskuläre Erkrankungen beeinflusst, sondern auch das Risiko eines systemischen Funktionsverlusts in mehreren Organen prägt. Sie wird durch verschiedene altersbedingte Faktoren getrieben, darunter zelluläre Seneszenz, chronische Entzündung, Verlust der Proteostase, mitochondrialer Funktionsverlust, genomische Instabilität, epigenetisches Remodeling und Erschöpfung von Stammzellen. Diese Prozesse interagieren mit der einzigartigen mechanischen und metabolischen Umgebung der Gefäße und erzeugen so eine charakteristische pathologische Entwicklung, die sich teilweise in Form von Arterienversteifung, beeinträchtigter Barriereintegrität und dysregulierter vasomotorischer Kontrolle manifestiert. Neue Fortschritte in der Einzelzell-Omics und bereichsübergreifende molekulare Uhren haben die Heterogenität und Organspezifität des Alterns aufgedeckt und unterstreichen damit die Notwendigkeit integrativer Konzepte, welche die Gefäßbiologie mit der allgemeinen Gesundheit verbinden. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung verschiedener therapeutischer Strategien – von senolytischer und immunvermittelter Clearance bis hin zu metabolischen und mitochondrialen Interventionen – das translationale Potenzial der gezielten Behandlung der alternden Gefäße. Mit Blick auf die Zukunft könnten multimodale Biomarker und Präzisionsmedizin die Gefäßalterung von einem unvermeidlichen Prozess zu einem modifizierbaren Bestimmungsfaktor der Gesundheitsspanne transformieren.
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Ruoqi Wang
Stephen Y. Chan
Toren Finkel
Circulation
University of Pittsburgh
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Wang et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69fbb049aaff9451631ac0fc — DOI: https://doi.org/10.1161/circulationaha.125.075567
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