Debatten über Fundamentaliät fragen typischerweise, welche Entitäten, Eigenschaften oder Strukturen ontologisch grundlegend sind. Dieser Artikel argumentiert, dass die Frage falsch gestellt wurde. Jede derartige Betrachtung setzt voraus, dass Entitäten als identifizierbare Einheiten unter Transformationen persistieren. Diese Voraussetzung wird selten untersucht. Wir verlagern die Frage: Nicht was fundamental ist, sondern was gelten muss für jede Realität, in der Entitäten überhaupt unterscheidbar, identifizierbar und verfolgbar sind – unabhängig davon, ob Persistenz angenommen wird oder nicht. Aus minimalen strukturellen Bedingungen – Unterscheidbarkeit, reale Transformation und die Möglichkeit von Identitätskontinuität – leiten wir notwendige Einschränkungen für jeden zulässigen Realitätsbereich ab. Diese Einschränkungen umfassen beschränkte Transformationsstrukturen, endliche Integrationskapazität und begrenztes Identitätsdriften. Die Ableitung folgt aus der formalen Struktur der Persistenzbedingung (La Profilée, Papers 80 v3 und 103 v2). Das Ergebnis ist ein struktureller Begriff von Fundamentaliät: nicht als Klasse von Entitäten, sondern als Menge von Bedingungen, die nicht entfernt werden können, ohne die Möglichkeit von Persistenz selbst aufzuheben. Fundamentaliät ist daher keine konkurrierende ontologische Kategorie, sondern die strukturelle Voraussetzung, die jede ontologische Kategorie erfüllen muss.
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Marc Maibom
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Marc Maibom (Tue,) hat diese Frage untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69fbe357164b5133a91a296d — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.20041448
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