Jugendliche sind auf Social Media großen Mengen von Nachrichten über sogenannte Non-Core-Lebensmittel (d.h. ernährungsphysiologisch minderwertige und ungesunde Lebensmittel) ausgesetzt. Die Beziehung zwischen diesen Nachrichten und dem Essverhalten ist sowohl ein Produkt des Ausmaßes der Exposition gegenüber der Botschaft (z.B. häufige Exposition) als auch der verschiedenen Quellen (d.h. Botschafter), die jede dieser Nachrichten übermitteln. Diese Studie untersucht und vergleicht, wie das von Jugendlichen wahrgenommene Ausmaß der Exposition gegenüber Lebensmittelbotschaften verschiedener Social-Media-Botschafterkategorien (Peers, Influencer, Prominente, Lebensmittelmarken und Gesundheitsorganisationen) mit ihren Essverhaltensergebnissen zusammenhängt. Eine Querschnittserhebung unter 1.002 Jugendlichen (11–19 Jahre) zeigte, dass Jugendliche eine deutlich höhere Exposition gegenüber Non-Core-Lebensmittelbotschaften berichten, die von Peers, Prominenten, Influencern und Marken gepostet wurden, verglichen mit Core-Lebensmittelbotschaften, und dass eine stärkere Exposition gegenüber solchen Botschaften signifikant mit höherer Präferenz für Non-Core-Lebensmittel, sozialen Normen und/oder Konsum verbunden ist. Nur die Exposition gegenüber Core-Lebensmittelbotschaften, die von Gesundheitsorganisationen gepostet wurden, war signifikant mit dem Konsum von Core-Lebensmitteln assoziiert. Diese Ergebnisse heben die Bedeutung von Lebensmittelmarketingregulierungen hervor, insbesondere solche, die peer- und influencer-gesteuerte Inhalte adressieren. Sie unterstreichen außerdem die Bedeutung von Peers und Gesundheitsorganisationen als Botschafterkategorien in der Social-Media-Lebensmittelkommunikation an Jugendliche.
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Yara Qutteina
Lotte Hallez
Paulien Decorte
Frontiers in Nutrition
KU Leuven
University of Antwerp
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Qutteina et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69fd7cd4bfa21ec5bbf05abf — DOI: https://doi.org/10.3389/fnut.2026.1799978