Key points are not available for this paper at this time.
Die Analyse von 34 Jahren Nachverfolgung der Framingham-Studien-Daten liefert klinisch relevante Einblicke in Prävalenz, Inzidenz, säkulare Trends, Prognose und modifizierbare Risikofaktoren für das Auftreten von Herzinsuffizienz in einer Allgemeinbevölkerungsstichprobe. Es wurde festgestellt, dass Herzinsuffizienz hochprävalent ist, etwa 1 % der Personen in ihren 50ern betrifft und mit dem Alter progressiv ansteigt und 10 % der Personen in ihren 80ern betrifft. Auch die jährliche Inzidenz stieg mit dem Alter an, von etwa 0,2 % bei Personen zwischen 45 und 54 Jahren bis zu 4,0 % bei Männern zwischen 85 und 94 Jahren, wobei die Inzidenz sich ungefähr mit jedem Jahrzehnt verdoppelte. Frauen lagen bei der Inzidenz in allen Altersgruppen leicht hinter den Männern zurück. Die männliche Dominanz beruht auf einer höheren Rate an koronarer Herzkrankheit, die ein vierfach erhöhtes Risiko für Herzinsuffizienz mit sich bringt. Einmal manifestierte Herzinsuffizienz war hochgradig tödlich, mit einer Sterblichkeit von 37 % bei Männern und 33 % bei Frauen innerhalb von 2 Jahren nach der Diagnose. Die 6-Jahres-Sterblichkeitsrate betrug 82 % bei Männern und 67 % bei Frauen, was einer vier- bis achtfach höheren Sterberate im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung gleichen Alters entspricht. Plötzlicher Tod war eine häufige Todesursache und machte 28 % der kardiovaskulären Todesfälle bei Männern und 14 % bei Frauen mit Herzinsuffizienz aus. Hypertonie und koronare Erkrankung waren die vorherrschenden Ursachen der Herzinsuffizienz und verantwortlich für mehr als 80 % aller klinischen Ereignisse. Faktoren, die eine verschlechterte Herzfunktion widerspiegeln, waren mit einem erheblichen Anstieg des Risikos für manifestierte Herzinsuffizienz verbunden. Dazu zählen niedrige Vitalkapazität, Sinustachykardie und EKG-Anzeichen einer linksventrikulären Hypertrophie.(ABSTRAKT AUF 250 WORTE GEKÜRZT)
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
William B. Kannel
Albert J. Belanger
American Heart Journal
Boston University
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Kannel et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69ff959f2ff633f3657799b5 — DOI: https://doi.org/10.1016/0002-8703(91)90225-7
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: