Key points are not available for this paper at this time.
Psychische Gesundheit hängt entscheidend von affektiven Zuständen wie Emotionen, Stressreaktionen, Impulsen und Stimmungen ab. Diese Zustände prägen, wie wir denken, fühlen und handeln. Oft fördern sie eine adaptive Funktionsweise. Zu anderen Zeiten können sie jedoch durch maladaptive Prozesse der Affektgenerierung und/oder maladaptive Prozesse der Affektregulation der psychischen Gesundheit schaden. Hier präsentieren wir ein integratives Rahmenmodell zur Betrachtung der Rolle von Affektgenerierung und -regulation bei psychischen Erkrankungen und Wohlbefinden. Unser Modell versteht Affektgenerierung als einen iterativen Zyklus des Aufmerksamwerdens, Bewertens und Reagierens auf Situationen. Affektregulation wird als eine iterative Reihe von Entscheidungen angesehen, die darauf abzielen, die Affektgenerierung zu verändern. Entscheidungen zur Affektregulation umfassen die Identifikation, was, falls überhaupt etwas, am Affekt geändert werden sollte, die Auswahl des Interventionspunkts im Zyklus der Affektgenerierung, die Wahl der Implementierung dieser Intervention sowie die Überwachung des Regulationsversuchs, um zu entscheiden, ob dieser beibehalten, gewechselt oder beendet werden soll. Schwierigkeiten bei diesen Entscheidungen, die oft aus verzerrten Eingaben resultieren, können zu Manifestationen psychischer Erkrankungen wie klinischen Symptomen, Syndromen und Störungen beitragen. Das Modell hat zahlreiche Implikationen für klinische Diagnostik und Behandlung. Insbesondere bietet es ein einheitliches Konzept zur Charakterisierung unterschiedlicher affektiver Zustände; es betont die Wechselwirkungen zwischen Affektgenerierung und Affektregulation; es identifiziert Zielpunkte für Diagnose und Behandlung unter den Einzelprozessen der Affektregulation; und es ist anwendbar auf Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen sowie auf Förderung und Wiederherstellung des psychologischen Wohlbefindens.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
James J. Gross
Helen Uusberg
Andero Uusberg
World Psychiatry
Stanford University
University of Tartu
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Gross et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69ffc1fe581c6e761e778bdd — DOI: https://doi.org/10.1002/wps.20618
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: