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Dieser Artikel untersucht ethische Fragestellungen, die von generativen konversationalen KI-Systemen wie ChatGPT aufgeworfen werden. Er wendet etablierte Ansätze zur Analyse der Ethik aufkommender Technologien an, um eine systematische Übersicht möglicher Vorteile und Bedenken zu erstellen. Die Methodik kombiniert ethische Fragestellungen, die durch Antizipative Technologie-Ethik, Ethnische Wirkungsabschätzung und ethische Fragen aufkommender IKT-Anwendungen identifiziert wurden, mit KI-spezifischen Problemen aus der Fachliteratur. Diese werden angewendet, um ChatGPTs Fähigkeiten zur Erstellung menschenähnlicher Texte und nahtlosen Interaktionen zu analysieren. Die Analyse zeigt, dass ChatGPT bedeutende gesellschaftliche und ethische Vorteile bieten könnte. Gleichzeitig wirft es erhebliche ethische Bedenken in Bereichen wie soziale Gerechtigkeit, individuelle Autonomie, kulturelle Identität und Umweltfragen auf. Zu den wichtigsten Auswirkungen zählen Verantwortung, Inklusion, sozialer Zusammenhalt, Autonomie, Sicherheit, Voreingenommenheit, Rechenschaftspflicht und Umweltauswirkungen. Während der aktuelle Diskurs sich eng auf spezifische Fragen wie die Urheberschaft konzentriert, deckt diese Analyse systematisch ein breiteres, ausgewogeneres Spektrum ethischer Fragen von Bedeutung auf. Die Ergebnisse stimmen mit aufkommender Forschung und Industrieprioritäten bezüglich der Ethik generativer KI überein. Die Implikationen schließen die Notwendigkeit vielfältiger Stakeholder-Beteiligung ein, eine ganzheitliche Betrachtung von Nutzen und Risiken bei der Entwicklung von Anwendungen sowie mehrstufige politische Interventionen zur Förderung positiver Ergebnisse. Insgesamt zeigt die Analyse, dass die Anwendung etablierter Methoden der Technologieethik eine rigorose, umfassende Grundlage schaffen kann, um Diskurse und Maßnahmen rund um einflussreiche aufkommende Technologien wie ChatGPT zu leiten. Das Papier plädiert dafür, diese breite, ausgewogene ethische Perspektive beizubehalten, während Anwendungsfälle entstehen, um Vorteile zu realisieren und ethische Nachteile anzugehen.
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Bernd Carsten Stahl
Damian Eke
International Journal of Information Management
University of Nottingham
De Montfort University
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Stahl et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/6a00567af9e1acab462d6d87 — DOI: https://doi.org/10.1016/j.ijinfomgt.2023.102700