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ZIELE: Beschreibung der Patienten mit Geschlechtsidentitätsstörung, die an ein pädiatrisches medizinisches Zentrum überwiesen wurden. Wir identifizieren Veränderungen bei Patienten nach der Schaffung des multidisziplinären Geschlechtsmanagementdienstes, indem die Klinik für Störungen der Geschlechtsentwicklung erweitert wird, um transgender Patienten einzuschließen. METHODEN: Daten wurden zu 97 aufeinanderfolgenden Patienten <21 Jahre, mit Erstbesuchen zwischen Januar 1998 und Februar 2010, gesammelt, die folgende Kriterien erfüllten: langanhaltendes geschlechtsübergreifendes Verhalten, vorgelegte Briefe von einem aktuellen psychischen Gesundheitsfachmann und elterliche Unterstützung. Hauptbeschreibungsmerkmale umfassten Geschlecht, Alter, Tanner-Stadium, Geschichte der Geschlechtsidentitätsentwicklung und psychiatrische Komorbidität. ERGEBNISSE: Das genotypische Verhältnis von männlich zu weiblich betrug 43:54 (0,8:1); es gab eine leichte Überzahl von weiblichen Patienten, die jedoch nicht signifikant von 1:1 abwich. Das Alter bei der Vorstellung betrug 14,8 ± 3,4 Jahre (Mittelwert ± SD) ohne Geschlechtsunterschied (P = .11). Das Tanner-Stadium bei der Vorstellung betrug 4,1 ± 1,4 für genotypische weibliche Patienten und 3,6 ± 1,5 für genotypische männliche Patienten (P = .02). Das Alter beim Beginn der medizinischen Behandlung betrug 15,6 ± 2,8 Jahre. Dreiundvierzig Patienten (44,3%) präsentierten sich mit signifikanter psychiatrischer Vorgeschichte, darunter 20 mit Selbstverletzungen (20,6%) und Suizidversuchen (9,3%). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Nach der Einrichtung einer multidisziplinären Geschlechtsklinik hat sich die Population der Geschlechtsidentitätsstörung vervierfacht. Komplexe klinische Präsentationen erforderten zusätzliche psychische Gesundheitsunterstützung, als die Patientengruppe wuchs. Das durchschnittliche Alter und das Tanner-Stadium waren zu fortgeschritten, um die pubertäre Suppressionstherapie für die meisten Patienten zu einer erschwinglichen Option zu machen. Zwei Drittel der Patienten erhielten eine Therapie mit geschlechtshormonellen Substanzen. Größeres Bewusstsein für den Nutzen früher medizinischer Intervention ist erforderlich. Psychologische und physische Effekte der pubertären Suppression und/oder der geschlechtshormonellen Therapie bei unseren Patienten erfordern weitere Untersuchungen.
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Spack et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/6a00a57eb124fe581985fac2 — DOI: https://doi.org/10.1542/peds.2011-0907
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Norman P. Spack
Laura Edwards-Leeper
Henry A. Feldman
PEDIATRICS
Harvard University
Boston Children's Hospital
University of California San Francisco Medical Center
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