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Ziel dieser Studie ist es, die Assoziation zwischen Nachtschichtarbeit und dem Risiko des metabolischen Syndroms (MetS) quantitativ zusammenzufassen, insbesondere in Bezug auf die Dosis-Wirkungs-Beziehung zu den Jahren der Nachtschichtarbeit. Wir haben systematisch nach allen Beobachtungsstudien gesucht, die von 1971 bis 2013 in englischer Sprache in PubMed und Embase veröffentlicht wurden. Wir extrahierten Effektmaße (relatives Risiko, RR; oder Odds Ratio, OR) mit einem 95% Konfidenzintervall (CI) aus einzelnen Studien, um durch Meta-Analyse konsolidierte Ergebnisse zu generieren. Das gepoolte RR wurde unter Verwendung eines randomisierten oder festen Effektmodells berechnet. Die Downs und Black-Skala wurde angewendet, um die methodische Qualität der einbezogenen Studien zu bewerten. Insgesamt wurden 13 Studien einbezogen. Das gepoolte RR für die Assoziation zwischen 'jemals Nachtschichtarbeit ausgesetzt' und dem Risiko von MetS betrug 1,57 (95% CI = 1,24-1,98, pheterogenität = 0,001), während ein höheres Risiko bei Arbeitern mit längerer Exposition gegenüber Nachtschichten angezeigt wurde (RR = 1,77, 95% CI = 1,32-2,36, pheterogenität = 0,936). Weitere Stratifizierungsanalysen zeigten einen höheren gepoolten Effekt von 1,84 (95% CI = 1,45-2,34) für Studien, die die NCEP-ATPIII-Kriterien verwendeten, unter weiblichen Arbeitern (RR = 1,61, 95% CI = 1,10-2,34) und in Ländern außerhalb Asiens (RR = 1,65, 95% CI = 1,39-1,95). Eine Sensitivitätsanalyse bestätigte die Robustheit der Ergebnisse. Es wurden keine Hinweise auf Publikationsbias gefunden. Die vorliegende Meta-Analyse legt nahe, dass Nachtschichtarbeit signifikant mit dem Risiko von MetS assoziiert ist und eine positive Dosis-Wirkungs-Beziehung mit der Dauer der Exposition angezeigt wird.
Wang et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.