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Zusammenfassung: Störpopulationen sind weltweit rückläufig und stehen im Fokus umfangreicher Naturschutzbemühungen. In mehreren Gesetzgebungen behandelt, haben Störe als Vorzeige- oder Schirmarten beträchtliche Aufmerksamkeit erhalten. Trotz der Notwendigkeit, das Verbreitungs- und Populationsstatus besser zu verstehen, scheiterten traditionelle Probenahmeverfahren in der Vergangenheit, was zuverlässige Bewertungen, eine Voraussetzung für den Naturschutz, erschwerte. Hier beschreiben wir die Entwicklung und Anwendung eines Ansätze zur eDNA-Metabarcoding zur Erkennung seltener Störe in großen Flüssen. Exemplarily entwickelten wir eine Referenzdatenbank für fünf einheimische Donaustöre (Acipenser stellatus, Acipenser gueldenstaedtii, Acipenser ruthenus, Acipenser nudiventris und Huso huso) sowie zwei nicht einheimische Arten (Acipenser baerii und Acipenser transmontanus), bewerteten diese ex situ und verwendeten eDNA als Werkzeug zur Erkennung entlang der gesamten Länge der Donau (Europa, ~ 2850 km) und ihrer Hauptzuflüsse. In ex situ Analysen ergaben alle Tests positive Amplifizierungen für die bewerteten Störarten. In der Donau wurde das Vorkommen von A. ruthenus an 14 von 29 Standorten (48,3 %) und an 2 von 18 Zuflussstandorten (11,1 %) bestätigt, was einen ersten umfassenden großflächigen biogeografischen Überblick über diese Art liefert. Die relative Anzahl von Lesevorgängen, die A. ruthenus zugeordnet sind, variierte zwischen 0 und 2,5 %, wobei Standorte mit positiven Nachweisen in 3 Abschnitten der Donau gruppiert waren. Unsere Ergebnisse ermöglichten es uns, die Vorteile des eDNA-Monitorings gegenüber traditionellen Probenahmeverfahren für umfassende ganzheitliche Schnappschüsse von Stören, die in großem geografischen Maßstab durchgeführt werden, zu bestätigen, und daher betrachten wir es als vielversprechenden Ansatz für die Anwendung in Naturschutzmaßnahmen, Fischereimanagement, wissenschaftlichen Studien und adaptiven Managementplänen für Störe auf globaler Ebene.
Meulenbroek et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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