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HINTERGRUND: Checkpoint-Inhibitor-Immuntherapie wird zu einer wirksamen Behandlungsmodalität für eine zunehmende Anzahl von Malignomen. Infolgedessen werden auch autoinflammatorische Nebenwirkungen immer häufiger in der Klinik beobachtet. Derzeit sind wir nicht in der Lage vorherzusagen, welche Patienten schwerere Toxizitäten im Zusammenhang mit diesen Behandlungsregimen entwickeln werden. FALLBERICHT: Wir stellen einen Patienten mit Melanom im Stadium IV vor, der nach einer Kombination aus Ipilimumab- und Nivolumab-Immuntherapie einen rasch einsetzenden autoimmunen Typ-1-Diabetes (T1D) entwickelte. Zum Zeitpunkt der Vorstellung des Patienten mit diabetischer Ketoazidose wurde eine bestätigte Anti-GAD-Antikörper-Serokonversion festgestellt. Die längerfristige Nachbeobachtung dieses Patienten zeigte eine anhaltende komplette Remission basierend auf PET-CT-Bildgebung sowie ein dauerhaft nicht nachweisbares C-Peptid-Level. Die Einzel-Nukleotid-Polymorphismus-Gen-Sequenzierung und HLA-Risikoallel-Analyse ergaben, dass der Patient keine etablierte genetische Prädisposition für die Entwicklung eines autoimmunen T1D aufweist. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Während größere Studien notwendig sind, um die Rolle genetischer Risikofaktoren bei der Entwicklung autoimmuner Toxizitäten bei Patienten unter Checkpoint-Inhibitor-Immuntherapie besser zu verstehen, deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass ein Vorscreening von Patienten auf bekannte T1D-Risikoallele möglicherweise nicht angezeigt ist. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um zu bestimmen, ob Ansätze wie die Klonotypanalyse von T-Zell-Rezeptoren zur Identifikation autoreaktiver T-Zell-Klone ein effektiver Weg sein können, um vorherzusagen, welche Patienten einem Risiko zur Entwicklung autoinflammatorischer Toxizitäten unter Checkpoint-Inhibitor-Immuntherapie ausgesetzt sind.
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Jared R. Lowe
Daniel J. Perry
April K.S. Salama
Journal for ImmunoTherapy of Cancer
Duke University
University of Florida
Duke Medical Center
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Lowe et al. (Tue,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/6a02ae3ff1675f581a754d1d — DOI: https://doi.org/10.1186/s40425-016-0196-z
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