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Die meisten aktuellen Modelle in der Gesundheitspsychologie gehen davon aus, dass Stress die körperliche Gesundheit negativ beeinflusst. Wir haben diese Annahme durch die Überprüfung umfangreicher Daten aus der Literatur und aus sechs eigenen Stichproben, in denen wir Messungen zu Persönlichkeit, Gesundheit und Fitness, Stress sowie aktuellem emotionalem Funktionieren gesammelt haben, neu bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Selbstberichts-Gesundheitsmaße eine weit verbreitete Stimmungstendenz der negativen Affektivität (NA) widerspiegeln; Selbstberichts-Stressskalen enthalten ebenfalls einen erheblichen NA-Anteil. Obwohl NA mit Gesundheitsbeschwerdeskalen korreliert, steht es nicht stark oder konsequent mit dem tatsächlichen, langfristigen Gesundheitszustand in Zusammenhang und wirkt daher als allgemeiner Störfaktor in der Gesundheitsforschung. Da Selbstberichtsmaße von Stress und Gesundheit beide einen signifikanten NA-Anteil enthalten, überschätzen Korrelationen zwischen solchen Maßen wahrscheinlich den tatsächlichen Zusammenhang zwischen Stress und Gesundheit. Die Ergebnisse verdeutlichen die Wichtigkeit, unterschiedliche Arten von Gesundheitsmaßen in der gesundheitspsychologischen Forschung einzubeziehen.
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David Watson
James W. Pennebaker
Psychological Review
Southern Methodist University
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Watson et al. (Sun,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/6a08952a280cd4e998e8ce33 — DOI: https://doi.org/10.1037/0033-295x.96.2.234
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