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HINTERGRUND UND ZWECK: Frühere Studien haben eine ziemlich starke Beziehung zwischen säkularen Trends klassischer kardiovaskulärer Risikofaktoren und der Schlaganfallinzidenz innerhalb einzelner Populationen gezeigt. Inwieweit Unterschiede in den Schlaganfalltrends zwischen Populationen auf Unterschiede in den Trends klassischer kardiovaskulärer Risikofaktoren zurückzuführen sind, ist unbekannt. METHODEN: Im World Health Organization Monitoring of Trends and Determinants in Cardiovascular Disease (WHO MONICA)-Projekt wurden wiederholte Bevölkerungsumfragen zu kardiovaskulären Risikofaktoren und eine kontinuierliche Überwachung von Schlaganfallereignissen bei 35- bis 64-jährigen Personen über einen Zeitraum von 7 bis 13 Jahren in 15 Populationen in 9 Ländern durchgeführt. Die Schlaganfalltrends wurden mit den Trends einzelner Risikofaktoren und deren Kombinationen verglichen. Ein Zeitverzug von 3 bis 4 Jahren zwischen Änderungen der Risikofaktoren und der Änderung der Schlaganfallraten wurde berücksichtigt. ERGEBNISSE: Bevölkerungsweite Trends im systolischen Blutdruck zeigten eine starke Assoziation mit den Schlaganfallereignistrends bei Frauen, jedoch keine Assoziation bei Männern. Bei Frauen erklärten Änderungen des systolischen Blutdrucks unter Berücksichtigung des Zeitverzugs von 3 bis 4 Jahren 38 % der Variation der Schlaganfallereignistrends. Die Kombination von Trends bei systolischem Blutdruck, täglichem Zigarettenkonsum, Serumcholesterin und Body-Mass-Index zu einem Risikoscore erklärte nur einen kleinen Teil der Variation der Schlaganfallereignistrends. SCHLUSSFOLGERUNGEN: In dieser Studie scheint es, dass Unterschiede in den Schlaganfalltrends zwischen Populationen nur teilweise durch Änderungen klassischer kardiovaskulärer Risikofaktoren erklärt werden können. Die Zusammenhänge zwischen Risikofaktorentrends und Schlaganfalltrends sind bei Frauen stärker als bei Männern.
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Hanna Tolonen
Markku Mähönen
Kjell Asplund
Stroke
Ospedale Santa Maria della Misericordia di Udine
National Institute of Health
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Tolonen et al. (Tue,) haben diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/6a08c85f5686deba6901ee76 — DOI: https://doi.org/10.1161/01.str.0000033131.27936.7f