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Einhunderteinundsiebzig Kinder der fünften Klasse nahmen an einer Studie teil, die die Auswirkungen von motivational relevanten Bedingungen und individuellen Unterschieden auf das emotionale Erleben und die Leistung bei einer Lernaufgabe untersuchte. Zwei gelenkte Lernbedingungen, eine kontrollierende und eine nichtkontrollierende, wurden miteinander sowie mit einer dritten, nicht gelenkten, spontanen Lernumgebung verglichen. Beide gelenkten Bedingungen führten zu mehr Auswendiglernen im Vergleich zur nicht gelenkten Lernbedingung. Allerdings führten sowohl die nicht gelenkte als auch die nicht kontrollierende gelenkte Lernbedingung zu mehr Interesse und konzeptuellem Lernen im Vergleich zur kontrollierenden Bedingung, vermutlich weil diese Bedingungen die Autonomie oder einen intern wahrgenommenen Verursachungslokus besser unterstützten. Außerdem erfuhren Kinder in der kontrollierenden Bedingung mehr Druck und zeigten eine stärkere Verschlechterung des Auswendiglernens über einen 8-(±1)-Tage-Follow-up. Individuelle Unterschiede in der Autonomie der Kinder bei schulbezogenen Aktivitäten, gemessen durch den Self-Regulation Questionnaire (Connell & Ryan, 1985), standen ebenfalls mit den Ergebnissen in Zusammenhang, wobei selbstbestimmtere Lernstile ein besseres konzeptuelles Lernen vorhersagten. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf die Rolle der Autonomie im Lernen und in der Entwicklung sowie das Thema gelenktes versus nicht gelenktes Lernen diskutiert. © 1987 American Psychological Association.
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Wendy S. Grolnick
Richard M. Ryan
Journal of Personality and Social Psychology
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Grolnick et al. (Do,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/6a0924960d765b5cefd2578a — DOI: https://doi.org/10.1037/0022-3514.52.5.890