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Die Verlegung von Pipeline-Infrastruktur in sumpfigem, deltaischem Gelände wird häufig durch schwache Böden, flaches Grundwasser und korrosive Umgebungen eingeschränkt, doch es gibt nur wenige standortspezifische Datensätze für tropische Deltas. Diese Studie präsentiert eine umfassende geotechnische Untersuchung entlang des 40-Zoll × 30 km langen Escravos–Odidi-Gaspipeline-Korridors im Niger-Delta, Nigeria. Dreißig Bohrlöcher wurden bis zu einer Tiefe von 5,0 m vorangetrieben, wobei systematische Probenahmen und Laboruntersuchungen durchgeführt wurden, um Stratigraphie, Indexeigenschaften, Feuchtigkeitsgehalt und Bodenzusammensetzung zu bestimmen. Die Ergebnisse zeigten eine Dominanz weicher mariner Tone, die mit gelegentlichen Sandlinsen durchsetzt sind. Diese Böden weisen eine hohe Kompressibilität und Plastizität (PI = 27–38 %) sowie sehr hohe natürliche Feuchtigkeitsgehalte von über 80 % auf. Grundwasser wurde konstant in geringen Tiefen (0–0,8 m) angetroffen, was das Risiko von Grabeninstabilität und Auftriebseffekten erhöht. Die Boden-pH-Werte lagen zwischen 5,8 und 6,8, was leicht korrosive bis nicht korrosive Bedingungen mit Auswirkungen auf den kathodischen Schutz anzeigt. Basierend auf den Ergebnissen empfiehlt die Studie eine Mindestverlegetiefe der Pipeline von 3,0 m, um Setzungs- und Auftriebsrisiken zu mindern. Zudem sollten geeignete kathodische Schutzsysteme und Bodenverbesserungsmaßnahmen in Planung und Bau einbezogen werden. Die Studie liefert wichtige Basisdaten für die Pipeline-Planung in sumpfigen Landschaften und bietet einen Rahmen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit, Korrosionskontrolle und nachhaltigen Energieversorgung im Niger-Delta und vergleichbaren Umgebungen weltweit.
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G. O. Nwodo
E.N. Ossai
H. C. Amujiri
Delta Air Lines (United States)
University of Science and Technology of Benin
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Nwodo et al. (Freitag) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/6a095ba67880e6d24efe184b — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.20192103