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Zusammenfassung Der exponentielle Fortschritt von KI-Systemen zwingt Wissenschaftler und Philosophen heute dazu, ihre konzeptuellen Rahmen neu zu definieren, um die Natur dieser neuen Technologien und ihren moralischen Status besser zu verstehen. Zu den verschiedenen Theorien, die verwendet werden, um auf die Herausforderungen intelligenter Systeme zu reagieren, gehören Instrumentalismus, die Theorie der sozio-technischen Systeme (STST) und die Mediationstheorie (MT), die alle im Bereich der Science and Technology Studies (STS) weit verbreitet sind. Dieser Artikel beabsichtigt, die Hauptmerkmale dieser Theorien darzustellen und eine vergleichende Analyse durchzuführen, um ihren Beitrag zum Verständnis des moralischen Status künstlicher Intelligenz zu bewerten. Unsere Untersuchung zeigt, dass (1) der Instrumentalismus unzureichend ist, um den moralischen Status von KI zu erklären, (2) STST, obwohl es hilft, die Verbindung zwischen KI, Gesellschaft und Moral hervorzuheben, der Kritik des Anthropozentrismus ausgesetzt ist, (3) die latourianische Form der MT den Verdienst hat, den aktiven Charakter technologischer Artefakte und damit der künstlichen Intelligenz im moralischen Bereich hervorzuheben. Das von ihr vorgeschlagene Symmetrieprinzip wirft jedoch das Problem der Entverantwortlichung des menschlichen Akteurs auf. (4) Die postphänomenologische Form der MT scheint das Problem der moralischen Verantwortung teilweise zu lösen, doch die Undurchsichtigkeit der verwendeten Terminologie macht sie anfällig für verschiedene Kritikpunkte. In Anbetracht dieser Ergebnisse wollen wir zeigen, dass das Verständnis des moralischen Status intelligenter Systeme nicht auf diametral entgegengesetzten Positionen beruhen kann, die Technologien entweder als moralisch neutral oder als moralische Akteure ähnlich den Menschen betrachten, während besonders nützliche Elemente in STST und der postphänomenologischen MT zu finden sind.
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Roberto Redaelli
Discover Artificial Intelligence
University of Milan
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Roberto Redaelli (Mon,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/6a09ff7000274e073d45ce6d — DOI: https://doi.org/10.1007/s44163-023-00076-2
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