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1986 begann die Nationalbibliothek für Medizin ein langfristiges Forschungs- und Entwicklungsprojekt, um das einheitliche medizinische Sprachsystem (UMLS) aufzubauen. Ziel des UMLS ist es, die Fähigkeit von Computerprogrammen zu verbessern, die biomedizinische Bedeutung von Benutzeranfragen zu "verstehen" und dieses Verständnis zu nutzen, um relevante maschinenlesbare Informationen für Benutzer abzurufen und zu integrieren. Der Annahme zugrunde liegt, dass ein zeitnaher Zugang zu genauen und aktuellen Informationen die Entscheidungsfindung verbessert und letztendlich die Qualität der Patientenversorgung und der Forschung steigert. Die Entwicklung des UMLS ist ein verteiltes nationales Experiment mit einem starken Element internationaler Zusammenarbeit. Die allgemeine Strategie besteht darin, UMLS-Komponenten durch eine Reihe von sukzessiven Annäherungen an die letztendlich gewünschten Fähigkeiten zu entwickeln. Drei experimentelle Wissensquellen, das Metathesaurus, das Semantische Netzwerk und die Informationsquellenkarte wurden entwickelt und werden jährlich an interessierte Forscher verteilt, von denen viele sie in einer Reihe von Anwendungen getestet und bewertet haben. Das UMLS-Projekt und aktuelle Entwicklungen in internationalen Hochgeschwindigkeits- und Hochkapazitätsnetzwerken konvergieren auf eine Weise, die großes Potenzial zur Verbesserung des Zugangs zu biomedizinischen Informationen hat.
Humphreys et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.