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Zusammenfassung Hintergrund Es wurde berichtet, dass Parodontalerkrankungen mit entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) assoziiert sind. Allerdings ist die Beziehung zwischen ihnen in der bestehenden Literatur nicht fest etabliert. Daher wurde diese Meta-Analyse durchgeführt, um die Beziehung zwischen Parodontalerkrankungen und IBD zu bewerten. Methoden Elektronische Datenbanken wurden bis zum 1. August 2019 nach Publikationen durchsucht, um alle geeigneten Studien einzuschließen. Die gepoolten Odds Ratios (ORs) und 95%-Konfidenzintervalle (95% CIs) wurden geschätzt, um die Assoziation zwischen parodontalen Erkrankungen und IBD unter Verwendung eines zufälligen oder festen Effektemodells gemäß der Heterogenität zu bestimmen. Ergebnisse Sechs geeignete Studien mit 599 IBD-Patienten und 448 Kontrollen wurden einbezogen. Die gepoolte OR zwischen Parodontalerkrankungen und IBD betrug 3,17 (95% CI: 2,09–4,8) ohne beobachtete Heterogenität (I2 = 0,00%). Die gepoolten ORs betrugen 3,64 (95% CI: 2,33–5,67) und 5,37 (95% CI: 3,30–8,74) für die Assoziationen zwischen Parodontalerkrankungen und den beiden Subkategorien von IBD, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, respektive. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse zeigten, dass Parodontalerkrankungen signifikant mit IBD assoziiert waren. Die Mechanismen, die den Entwicklungen von Parodontalerkrankungen und IBD zugrunde liegen, sind jedoch unbestimmt. Weitere Studien sind erforderlich, um diese Beziehung zu klären.
She et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.