Key points are not available for this paper at this time.
Ziel: Diese Studie zielt darauf ab, den prognostischen Wert von Herz-Troponin-Spiegeln, die bei der Aufnahme in die Notaufnahme (ED) gemessen werden, für die Schlaganfallschwere, die anhand der National Institutes of Health Stroke Scale (NIHSS) bewertet wird, und neurologische Ergebnisse, die durch die modifizierte Rankin-Skala (mRS) bestimmt werden, bei Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall (AIS) zu untersuchen. Materialien und Methoden: Patienten, die mit einer durch neuroimaging Befunde bestätigten Diagnose von AIS in die ED kamen, wurden einbezogen. Die Patienten wurden in 2 Gruppen basierend auf Troponin-I-Spiegeln unterteilt: erhöht und normal. NIHSS bei der Aufnahme, 30-Tage-Mortalitätsdaten und 30-Tage-mRS wurden untersucht. In den Vergleichen zwischen den Gruppen wurden kategorische Variablen mit Chi-Quadrat und kontinuierliche Variablen mit dem Mann-Whitney-U-Test bewertet. Um den prognostischen Wert von Troponin bei schlechten Ergebnissen bei Schlaganfallpatienten zu bestimmen, wurden diagnostische 2x2-Tabellen erstellt. Ergebnisse: Die Studie wurde mit 200 Patienten durchgeführt. Eine Troponin-Erhöhung wurde bei 37 festgestellt, und die Mortalität war in dieser Gruppe signifikant höher. Die Sensitivität von Troponin zur Vorhersage der Mortalität betrug 88,89%, und der PLR (positives Likelihood-Verhältnis) betrug 5,85 (3,89–8,79). Die 30-Tage-mRS-Werte waren in der Gruppe mit erhöhtem Troponin signifikant höher. NIHSS-Werte wiesen keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen auf. Schlussfolgerungen: Troponinspiegel, die bei der Aufnahme bei AIS-Patienten bewertet werden, könnten ein prognostischer Marker für Mortalität und ungünstige neurologische Ergebnisse sein.
Yilmaz et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.