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Die Raumfahrtindustrie erlebt den perfekten Sturm - sinkende Kundenbudgets, zunehmender Wettbewerb und Druck, nachhaltiger und verantwortungsbewusster zu werden. „Die letzte Grenze“ muss schnellstmöglich ihre Abläufe verbessern, regulieren und verantwortungsbewusster werden. Dieser perfekte Sturm hat einen interessanten Effekt auf die Anforderungen an Satellitenkapazitäten gehabt, insbesondere für Anbieter von kleinen Satelliten. Er hat dazu geführt, dass Kunden anspruchsvollere Anforderungen stellen, kleinere Budgets, kürzere Zeitpläne und herausforderndere orbitalen Umgebungen erwarten. Der schnelle Drang, Technologie auf den Markt zu bringen, führt zu einem allmählichen Wandel weg von „vollständig raumfahrtsqualifizierten“ EEE-Teilen für kostengünstige Missionen – selbst für raue LEO-Umgebungen – aufgrund ihrer hohen Kosten und der langen Qualifizierungszeit, bevor sie auf den Markt kommen. Durch die Entwicklung von „zuverlässigen COTS“-Systemen, die speziell für rauere LEO-Umgebungen konzipiert sind, können Satellitenanbieter die Kosten erheblich senken, den Kunden die benötigte Flexibilität bieten und gleichzeitig an der Spitze der Technologie bleiben. Dies zu erreichen, ist kein leichtes Unterfangen - erheblicher Konstruktionsaufwand und Qualitätssicherung müssen angewendet werden, um einen sicheren Betrieb in diesen rauen Umgebungen zu gewährleisten, sowohl um die Umwelt im Weltraum vor Schrott zu schützen als auch um eine Rendite durch erhöhte Systemlebensdauer zu gewährleisten. Schlüsselwörter: Raumfahrt Nachhaltigkeit, Strahlung, COTS, Hohe LEO, Niedrige Kosten
Antoniou et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.