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Per- und Polyfluoroalkylsubstanzen (PFAS) in Schönheitsprodukten stellen ein potenzielles Risiko der menschlichen Exposition durch dermalen Kontakt dar. Um das potenzielle Expositionsrisiko besser zu verstehen, wurden PFAS in 64 Schönheitsprodukten analysiert. Die Zielanalyse zeigte, dass langkettige perfluoroalkylcarbonsäuren (C8-C9 PFCAs) mit hohen Nachweisfrequenzen, jedoch niedrigen Gehalten in allen Produkten auftraten, während C4-C7 PFCAs in den Produkten mit fluorierten Inhaltsstoffen (F-gelistete Produkte) in hohen Konzentrationen nachgewiesen wurden. Der Test auf oxidierbare Vorläufer ergab das weitverbreitete Vorhandensein von perfluoroalkylsäure-Vorläufern in 95 % der Proben, wobei die Gehalte in drei der F-gelisteten Produkte fast das 1000-fache der ∑targetPFCAs erreichten. Die Verdachts- und Nontarget-Analyse anhand der hochauflösenden Massenspektrometrie identifizierte 20 aufkommende PFAS, einschließlich ultrakurzkettiger, etherhaltiger, fluorotelomer- und perfluoroalkylsulfonamid-abgeleiteter PFAS. Eine Semiquantifizierung unter Verwendung strukturell ähnlicher Standards zeigte, dass der ∑emergingPFAS-Gehalt zwischen 1,26 ng/g und 6,54 μg/g variierte, wobei in den F-gelisteten Produkten höhere Konzentrationen zu finden waren. Es wird prognostiziert, dass die transdermale Absorption durch die Verwendung von F-gelisteten Kosmetika den zweitwichtigsten PFAS-Expositionsweg in der Allgemeinbevölkerung darstellt, wobei der mediane geschätzte ∑PFAS-Expositionswert (1,28 ng/kg Körpergewicht/Tag) den empfohlenen Schwellenwert der EFSA überschreitet. Unsere Ergebnisse unterstreichen, dass fluorierte Inhaltsstoffe in Schönheitsprodukten hohe PFAS-Gehalte einführen und ein potenzielles Expositionsrisiko darstellen, das weitere Aufmerksamkeit erfordert.
Lv et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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