Hintergrund: Diese Studie hatte zum Ziel, die optimale Schraubenlänge bei der Le Fort I-Osteotomie zu bestimmen und die spezifische Beziehung zur postoperativen Nasenschleimhautdickung zu bewerten. Materialien und Methoden: Diese retrospektive Studie analysierte 37 Patienten, die sich einer Le Fort I-Osteotomie, entweder isoliert oder in Kombination mit einer mandibulären Operation, unterzogen. Postoperative CT-Scans wurden verwendet, um Schraubenlängen und Knochenbreiten zu messen. Postoperative Komplikationen, einschließlich der Mobilität des Oberkiefers, Mukosadickung und Epiphora aufgrund iatrogener Verletzungen des nasolakrimalen Ductus, wurden erfasst und analysiert. Ergebnisse: Die Studienpopulation bestand aus 25 weiblichen und 12 männlichen Patienten, mit einem Durchschnittsalter von 26,49 ± 6,75 Jahren. Unter den 592 analysierten Schrauben überschritten 530 (89,5%) die optimale Länge, während nur 62 (10,5%) die empfohlenen Kriterien erfüllten. Die statistische Analyse ergab einen signifikanten Unterschied in der Knochendicke zwischen den Bereichen des piriformen und zygomatischen Stützgewebes (p < 0,001). Zwischen Männern und Frauen wurde kein statistisch signifikanter Unterschied in der Knochendicke festgestellt. Es gab jedoch eine signifikante Assoziation zwischen übermäßiger Schraubenlänge und dem Auftreten von postoperativer Mukosadickung (p = 0,033). Fazit: Die genaue Auswahl der Schraubenlänge ist entscheidend, um postoperative Mukosadickungen zu reduzieren. Eine Schraubenlänge von 5 mm könnte eine stabile Fixierung bieten und das Risiko einer Mukosadickung im Sinus verringern, was potenziell zu verbesserten chirurgischen Ergebnissen und höherer Patientenzufriedenheit beiträgt.
Münevveroğlu et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.