Diese kumulative Dissertation untersuchte die Fähigkeiten von Kindern in Bezug auf Gestik, Sprache, Theory of Mind (ToM) und Metaphernverständnis im Rahmen einer umfassenderen Längsschnittstudie, wobei sowohl Längsschnitt- als auch Querschnittsperspektiven berücksichtigt und etwaige Sprachentwicklungsverzögerungen untersucht wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die Fähigkeit, im Alter von 12 Monaten gezielt mit dem Zeigefinger zu zeigen, das Metaphernverständnis der Kinder 8 Jahre später direkt vorhersagen konnte. Dieses frühe Zeigen mit dem Zeigefinger konnte indirekt einige Sprachfähigkeiten, ToM und Metaphernverständnis im Alter von 9 Jahren über zwei Mediationswege (Verständnis ikonischer Gesten und Sprachfähigkeiten im Alter von 3 Jahren) vorhersagen. Kinder, die ‚Late Talkers‘ waren, zeigten in einigen Sprachmessungen, im fortgeschrittenen ToM und im Metaphernverständnis unterschiedliche Leistungen. Das frühe Erzeugen und Verstehen von Gesten könnte somit nicht nur die Entwicklung der Sprachfähigkeiten von Kindern unterstützen und fördern, sondern auch ihre Fähigkeiten zum ToM und zum Metaphernverständnis.
Camilla E. Crawshaw (Wed,) studied this question.