Zirkonia (ZrO2) enthaltende bioaktive Gläser (BGs) wurden synthetisiert, um ihren Einfluss auf die Struktur eines 0,56SiO2–0,15Na2O-0,25CaO-0,04P2O5-Glases und die resultierende Löslichkeit in einer hydrierten Umgebung zu bestimmen. In dieser Studie wurde der SiO2-Gehalt direkt durch 0,04 ZrO4 (Mol. Fr.) ersetzt, und die strukturelle Analyse der Kontroll- und Zr-Gläser wurde mithilfe der Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS) und der Magic Angle Spinning-Nuklearmagnetresonanz (MAS-NMR) durchgeführt. Diese Techniken zeigen, dass die gesamte Netzwerkvernetzung (NC) des Glases mit der ZrO2/SiO2-Substitution zunimmt, was darauf hindeutet, dass ZrO2 überwiegend als Netzwerkformer in der Glasstruktur wirkt. Die Ionenfreisetzungsprofile der in deionisiertem Wasser inkubierten Gläser über 1 bis 1000 Stunden zeigten verringerte Löslichkeitsraten für die Zr-haltigen Gläser. Die in vitro-Bioaktivität der in simulierten Körperflüssigkeiten (SBF) getesteten Gläser zeigte nach 100–1000 Stunden Inkubation die Bildung von Calciumphosphat (CaP) auf der Oberfläche aller Gläser; jedoch erlebte das Zr-Glas im Vergleich zur zirkoniafreien Kontrolle eine verzögerte CaP-Niederschlag.
Mokhtari et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.