Zusammenfassung Chronische Wunden stellen eine erhebliche Belastung sowohl für Patienten als auch für Gesundheitssysteme dar. Die Kaltplasma‐Technologie hat sich bei der Behandlung von Menschen mit chronischen Wunden in den letzten Jahren zunehmend etabliert. Mittlerweile sind verschiedene Kaltplasma‐Geräte verfügbar. Allen gemein ist, dass sie körperwarme Plasmen sowie reaktive Sauerstoff‐ und Stickstoffspezies (ROS/RNS) generieren. Diese vermitteln zum einen antimikrobielle Effekte, aber erhöhen auch die Hautdurchblutung und wirken zellproliferativ. Damit liegen der Kaltplasma‐vermittelten, beschleunigten Wundheilung verschiedene Wirkmechanismen, die in einer Behandlung synergistisch wirken, zugrunde. Die seit 2022 veröffentlichte AWMF‐S2K‐Leitlinie zum rationalen therapeutischen Einsatz von kaltem physikalischem Plasma empfiehlt folgerichtig die Wundbehandlung mittels Kaltplasma‐Technologie. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die klinische Evidenz, mögliche Wirkmechanismen sowie Sicherheitsaspekte bei der therapeutischen Anwendung der Kaltplasma‐Technologie bei chronischen Wunden.
Bekeschus et al. (Sun,) studied this question.
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