Zusammenfassung Am Beispiel humaner Embryoide wird nach einem geeigneten Ansatz für eine Ethik des Lebensanfangs gefragt, der die neueren lebenswissenschaftlichen und biotechnologischen Entwicklungen zu ‚frühen‘ Formen menschlichen Lebens berücksichtigt. Nach einer Skizze der gegenwärtigen Herausforderungen werden verschiedene ethische Ansätze anhand der Frage diskutiert, was jeweils der präzise Gegenstand ethischer Reflexion ist. Der Beitrag optiert für eine praxistheoretische Erweiterung der Bioethik und entfaltet das Konzept würderelevanter Praktiken als zentrale Kategorie einer Ethik des Lebensanfangs.
Thorsten Moos (Thu,) studied this question.