Die Prävalenz von finanziellem Stress unter Einzelpersonen ist hoch und führt zu negativen psychologischen Auswirkungen, darunter Angstzustände, Depressionen und Verhaltensänderungen. Diese Studie zielt darauf ab, die Faktoren zu untersuchen, die letztlich finanziellen Stress beeinflussen. Sie beleuchtet die entscheidende Rolle der finanziellen Stabilität (FST), der finanziellen Inklusion (FI) und des Finanzverhaltens (FB) bei der Reduzierung des individuellen finanziellen Stresses (FINST). Mittels einer bewussten Stichprobenziehung (purposive sampling) wurden Daten von 275 Teilnehmenden erhoben und mittels PLS-SEM analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass FI und FB die finanzielle Stabilität von Einzelpersonen signifikant beeinflussen, während finanzielle Stabilität einen signifikant negativen Einfluss auf finanziellen Stress hat und somit dazu beiträgt, den finanziellen Stress zu reduzieren. Die vorliegende Studie unterstreicht die Bedeutung von Finanzverhalten und finanzieller Inklusion für die Förderung finanzieller Stabilität und den Abbau von finanziellem Stress. Durch die Adressierung dieser Faktoren können Einzelpersonen finanzielle Stabilität erreichen, was zu einer verbesserten psychischen Gesundheit und einem gesteigerten Wohlbefinden führt. Diese Erkenntnisse haben Implikationen für politische Entscheidungsträger und Regierungsorganisationen, um Maßnahmen zu entwickeln, die finanzielle Inklusion fördern, um finanzielle Stabilität herbeizuführen, was zu einer Reduzierung des finanziellen Stresses bei Einzelpersonen führen kann.
Kakkar et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.