Aufgrund ihrer ultraniedrigen magnetischen Dämpfung wird Yttriumeisen-Garnet (YIG)-Film weitgehend in spintronischen Geräten verwendet, insbesondere zur Erzeugung von Spinströmen. Experimentelle Studien haben jedoch konsequent die Bildung einer dünnen, schlecht kristallisierten, yttriumreichen Schicht auf der Oberseite der hergestellten YIG-Filme gezeigt, die die Spintransparenz erheblich beeinträchtigen kann. Um dieses Problem anzugehen, schlagen wir vor, eine ultradünne amorphe Fe2O3-Schicht zu verwenden, die direkt bei Raumtemperatur auf den YIG-Film als Opferschicht gewachsen ist, um den Fe-Mangel im YIG-Film, der während des Hochtemperaturanlassprozesses auftritt, auszugleichen. Die Durchführbarkeit dieses Ansatzes wurde durch umfassende strukturelle, chemische und magnettransportliche Studien nachgewiesen. Im Gegensatz zu zuvor berichteten Nachbehandlungsmethoden wie Ionenstrahl-Ätzen oder Ätzen mit wässrigen Säurelösungen ist unser Ansatz ätzungsfrei und bietet somit eine erheblich bessere Kompatibilität.
Xie et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.