Für das Erreichen des besseren Wissens über unsere Vergangenheit und des Verstehens der Schlüsselaspekte über menschliche Geschichte, ist es unentbehrlich eine korrekte und zuverlässige Zeitleiste zu haben. Unsere nächsten Vorfahren lebten in der Zeitperiode namens Jungpaläolithikum (50,000-12,000 BP). Radiokarbondatierung ermöglicht uns in der Vergangenheit lebendes Material von heutigen Zeiten bis ~50,000 Jahre before present (BP) zu datieren. Es misst das radioaktive Isotop 14C mit Beschleuniger-Massenspektrometrie. Für archäologische Datierung sind vor allem die Knochen wegen ihres Kollageninhalts sehr attraktiv. Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Protein in Säugetieren und macht etwa ~25 % des Gesamtproteingewichts in menschlichen Knochen aus. Klassische Methoden, die sich mit Extraktion von Kollagen Typ 1 auseinandersetzen, erfordern mehrere Stunden bis Tage. Diese Arbeit fokussiert sich auf die Beschleunigung vom Extraktionsprozess mit Verwendung von Mikrowellenbestrahlung. In einer Mikrowelle ist die elektromagnetische Energie in die thermale Energie umgewandelt. Das verursacht schnelle Erhitzung von dem Material. Knochenfragmente um die 250 mg untergingen zwei 30 Minuten langen Runden von Mikrowellen-assistierter Extraktion (MAE) bei 130°C in geschlossenen XAD Reagenzgläsern, die mit MilliQTM Wasser gefüllt waren. Danach wurde Ultrafiltration von dem extrahierten Kollagen durchgeführt. Wir erhielten ausreichende Menge von Kollagen aus archäologischen Knochen mit MAE in einer Stunde. Analyse von stabilen Isotopen zeigte, dass die MAE Ergebnisse identisch zu den routinemäßig analysierten Proben waren. MAE Paläolithikum 14C Alter waren jünger als diejenigen, die mit routinemäßiger Vorbehandlung detektiert wurden. Weitere Reinigung der Probe, wie XAD, könnte noch notwendig werden. Archäologisches Kollagen, das bei 130°C extrahiert wurde, ist sehr gut aufbewahrt und kann für andere Zwecke genutzt werden. Neben der Extraktionsgeschwindigkeit ist ein weiterer Vorteil der MAE, dass das Aussehen der Proben weitgehend unverändert bleibt. Schließlich macht der Verzicht auf saure oder alkalische Lösungen die Extraktion zu einem umweltfreundlichen Verfahren.
Simona Plančíková (Thu,) studied this question.