ZUSAMMENFASSUNG Liberale politische Moral schätzt die Freiheit, intime Beziehungen einzugehen und zu beenden, wobei romantische Beziehungen oft als parodigmansiche Orte dieser Freiheit behandelt werden. Doch wenn romantische Partner auch Co-Eltern sind, kann ein Ausstieg Kinder der etablierten Betreuungsstrukturen berauben, auf denen ihr Wohlergehen, ihre Sicherheit und ihre sich entwickelnde Autonomie beruhen. Dieses Papier argumentiert, dass Kinder positive Assoziationsrechte auf die Kontinuität solcher Strukturen haben, sobald sie verliehen wurden. Diese Rechte erzeugen widerrufbare relationale Verpflichtungen für Co-Eltern, eine gemeinsame Betreuungspartnerschaft aufrechtzuerhalten, selbst zu erheblichen persönlichen Kosten. Entscheidend ist, dass die hier verteidigten Verpflichtungen nicht auf biologischer Elternschaft oder bloßen Interessen an einer intakten Familie von Anfang an basieren. Sie entstehen nur in Fällen von Entbehrung, in denen das Leben eines Kindes bereits um ein gemeinsames Betreuungsrahmen organisiert wurde, und nicht in Fällen bloßer Abwesenheit. Indem relationale Verpflichtungen von anderen elterlichen Pflichten unterschieden werden, entwickelt das Papier eine liberale, aber kinderzentrierte Sicht auf den romantischen Ausstieg, wonach die Ansprüche der Kinder auf Kontinuität die Freiheit der Erwachsenen zur Abtrennung gerechtfertigt einschränken können.
Connor K. Kianpour (Do,) hat diese Frage untersucht.