Vapor-deponiertes amorphes Eis, auch bekannt als amorphes festes Wasser, weist komplexe strukturelle und morphologische Transformationen beim Erhitzen auf. Ein Netzwerk von Mikroporen, das bei der Ablagerungstemperatur (80 K) vorhanden ist, kollabiert bei 100–145 K, und gleichzeitig findet ein Glasübergang oberhalb von 120 K statt. Hier trennen wir die beiden Prozesse, indem wir den Kollaps der Mikroporen beim Erhitzen zulassen, was durch Kleinwinkel-Röntgenstreuexperimente überwacht wird. Die kombinierten Dynamiken von Mikroporenkollaps und Glasübergang werden unter Verwendung der Röntgenphotonenkorrelographie untersucht. Nach dem Abkühlen und einem zweiten Erwärmen sehen wir, dass verbleibende Poren nur nahe Tg kollabieren. Unsere Analyse zeigt sowohl diffusive als auch ballistische Prozesse, die der Dynamik des Porenkollapses zugeschrieben werden. Schnelle Prozesse (∼100 Ų/s) treten nur auf, wenn sowohl der Mikroporenkollaps als auch der Glasübergang gleichzeitig stattfinden. Mit anderen Worten, beide Prozesse beeinflussen sich gegenseitig und führen zu einer Beschleunigung. Die Glasübergangsdynamik zeigt hauptsächlich einen langsamen diffusen Prozess mit einem Diffusionskoeffizienten von etwa 1 Ų/s und darunter. Dieser Wert stimmt gut mit anderen Arbeiten an dünnen und massiven Proben überein.
Eklund et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.