CsPbBr3 Perowskit-Quantenpunkte (QDs) haben aufgrund ihrer außergewöhnlichen optischen Eigenschaften erhebliche Aufmerksamkeit für optoelektronische Anwendungen auf sich gezogen, jedoch bleibt die kontrollierte Synthese mit hoher Stabilität unter milden Bedingungen eine Herausforderung. Die Synthese von CsPbBr3 Perowskit-Quantenpunkten bei Raumtemperatur unter Verwendung einer Ko-Präzipitationsmethode wird in dieser Arbeit systematisch untersucht, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie die strukturellen und optischen Eigenschaften der QDs durch das Br/Pb-Verhältnis und das OA/OAm-Verhältnis beeinflusst werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kontrolle der Br/Pb- und OA/OAm-Verhältnisse die Größe, die kristalline Phase und die Oberflächenpassivierungseigenschaften von CsPbBr3-Quantenpunkten effektiv beeinflussen kann. Der Photolumineszenzpeak verschiebt sich nach Blau und die Bandlücke verbreitert sich, wenn das Br/Pb-Verhältnis steigt, was auf eine Verringerung der Quantenpunktgröße zurückzuführen ist. Dies wird hauptsächlich durch eine effektivere Oberflächenbedeckung durch Br− Ionen und verstärkte Quantenkonfinationseffekte erklärt. Die resultierenden Quantenpunkte zeigen eine ideale optische Leistung bei einem Br/Pb-Verhältnis von 75 und einem OA/OAm-Verhältnis von 1,5, mit dichter Ligandenabdeckung, überlegener Defektpassivierung und deutlich verbesserter Stabilität unter UV-Bestrahlung und in wässrigen Umgebungen. Variationen der Br/Pb- und OA/OAm-Verhältnisse beeinflussen die Bindungskonfiguration und Bedeckung der Liganden auf der Quantenpunktoberfläche, wodurch die Beziehung zwischen nicht-strahlender Rekombination und dem Quantenkonfinationseffekt beeinflusst wird. Die LED, die mit den als synthetisierten Hochleistungs-Quantenpunkten hergestellt wurde, zeigt einen weiten Farbraum, der 129,45 % des NTSC-Standards abdeckt und ein starkes Potenzial für Display-Anwendungen anzeigt.
He et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.