DIESE ARBEIT untersucht den Einfluss von zwei festen Vergütungsmodellen – zeitbasierten und outputbasierten Löhnen – auf das Verhalten und die Leistung von Arbeitnehmern in einem multidimensionalen Arbeitsumfeld. Wir analysieren, wie diese Löhne die Zeit beeinflussen, die Arbeiter mit einzelnen Einheiten einer Aufgabe verbringen, und deren Arbeitsqualität. Wir argumentieren, dass feste Vergütungssysteme implizit Standards für akzeptable Arbeit kommunizieren können. Unsere empirischen Beweise aus MTurk-Experimenten und einem Laborexperiment zeigen, dass Arbeiter mit outputbasierten Löhnen eine höhere Qualität liefern und mehr Zeit mit einzelnen Einheiten verbringen als ihre zeitbasierten Kollegen. Diese Ergebnisse sind konsistent mit outputbasierten Löhnen, die einen Standard für akzeptable Qualität implizieren – ohne einen widersprüchlichen Standard für Geschwindigkeit – auf den die Arbeiter reagieren. Unsere Ergebnisse betonen die Kraft der impliziten Hinweise aus festen Vergütungssystemen und bieten Einblicke für Arbeitgeber, wobei die Wahl zwischen output- und zeitbasierten Löhnen davon abhängen sollte, ob Qualität oder Durchlaufzeit mehr geschätzt wird.
Deller et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.