Der Beitrag stellt zentrale Entwicklungen der Informationsdienste für die Slawistik in Deutschland im 21. Jahrhundert vor und zeichnet den Weg von gedruckten Sammlungen hin zu digitalen Infrastrukturen und KI‑gestützten Angeboten nach. Mit dem raschen Aufkommen des Internets unterstützte die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Aufbau virtueller Fachbibliotheken. Das daraus hervorgegangene Slavistik‑Portal ist seit 2007 online und wird kontinuierlich erweitert und technisch weiterentwickelt. Zu den jüngsten Innovationen des Fachinformationsdienstes Slawistik gehört unter anderem die Entwicklung eines mehrsprachigen historischen Wörterbuchs der slawischen Sprachen. Von wachsender Bedeutung ist zudem die Sammlung von Open‑Access‑Publikationen, der der Fachinformationsdienst durch den Aufbau eines fachlichen Repositoriums Rechnung trägt.
Olaf Hamann (Wed,) studied this question.