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Der Begriff ‚Gewohnheit‘ wird weit verbreitet verwendet, um Verhalten vorherzusagen und zu erklären. Diese Arbeit untersucht die Verwendung des Begriffs im Kontext gesundheitsbezogenen Verhaltens und erforscht, wie das Konzept nützlicher gestaltet werden könnte. Eine narrative Überprüfung wird präsentiert, die sich auf eine Scoping-Überprüfung von 136 empirischen Studien und 8 Literaturübersichten stützt, die durchgeführt wurden, um die Verwendung des Begriffs ‚Gewohnheit‘ und Methoden zu seiner Messung zu dokumentieren. Eine kohärente Definition von ‚Gewohnheit‘ und Vorschläge für verbesserte Methoden zu ihrer Untersuchung wurden aus den Ergebnissen abgeleitet. Die Definitionen von ‚Gewohnheit‘ haben sich in Weisen unterschieden, die oft implizit sind und nicht kohärent mit einer zugrunde liegenden Theorie verknüpft sind. Eine Definition wird vorgeschlagen, wonach Gewohnheit ein Prozess ist, durch den ein Stimulus einen Impuls erzeugt, zu handeln, als Ergebnis einer gelernten Stimulus-Reaktions-Assoziation. Durch Gewohnheit erzeugte Impulse können mit Impulsen und Hemmungen, die aus anderen Quellen, einschließlich bewusster Entscheidungsfindung, hervorgehen, konkurrieren oder sich kombinieren, um Reaktionen zu beeinflussen und müssen nicht zwangsläufig Verhalten erzeugen. Die meisten Forschungen zur Gewohnheit basieren auf korrelativen Studien, die Selbstberichtsmaße verwenden. Die Annahme einer kohärenten Definition von ‚Gewohnheit‘ und eines breiteren Spektrums an Paradigmen, Designs und Maßnahmen zu ihrer Untersuchung könnte den Fortschritt in der Gewohnheitstheorie und -anwendung beschleunigen.
Benjamin Gardner (Thu,) studierte diese Frage.