Australische vegane Männer stehen vor einzigartigem gesellschaftlichem Druck, kulturellen Normen und Erwartungen an Männlichkeit. Mit einem phänomenologischen Ansatz untersuchte diese halbstrukturierte Interviewstudie die diätetischen Motivationen von 27 australischen veganen Männern. Die thematische Template-Analyse offenbarte drei Themen: (i) Kopf- und Herzentscheidungen: von anfänglichen Motiven zu vertiefter ethischer Verpflichtung - Klarheit der Motive für den Einstieg versus Klarheit der Werte, um vegan zu bleiben, (ii) Welten überbrücken: der Einfluss veganer und nicht-veganer sozialer Kreise - die Bedeutung sozialer Verbindungen für den Einstieg in eine vegane Ernährung und (iii) Kognitive Dissonanz auflösen: einen Unterschied machen, Freundlichkeit fördern und Werte in Einklang bringen - der Wunsch, Werte in Einklang zu bringen, um ein freundlicheres Leben zu führen. Persönliche, ethische und soziale Faktoren prägen die diätetischen Entscheidungen veganer Männer. Diese Ergebnisse heben Chancen für Gesundheitsförderungsinitiativen hervor, um vegane Männer zu unterstützen, indem inklusive Umgebungen gefördert, identitätsbezogene Barrieren angesprochen und diätetische Entscheidungen, die sowohl mit persönlichen Werten als auch mit ganzheitlichem Wohlbefinden übereinstimmen, beworben werden.
Lee et al. (Mittwoch) untersuchten diese Fragestellung.