Überblick Dieser Beitrag stellt auf der Basis von Familieninterviews den religiösen Wandel in einer zunehmend sich säkularisierenden Gesellschaft als Abfolge von Generationen dar. Aufgrund der unterschiedlichen Religionskulturen in West- und Ostdeutschland, die jeweils einen eigenen Einfluss auf die religiöse Sozialisation ausüben, verläuft der religiöse Wandel unterschiedlich. Während wir in Ostdeutschland bereits einen scharfen Abbruch von Religion in der ersten Generation beobachten und die zweite mehrheitlich nicht mehr religiös sozialisiert wird, setzt dieser Prozess in Westdeutschland später ein, verläuft allmählich und kontinuierlich. Für die erste Generation ist es noch selbstverständlich, ihre Kinder taufen zu lassen und religiös zu erziehen. Die zweite Generation muss sich hingegen bewusst für oder gegen eine religiöse Sozialisation der dritten Generation entscheiden.
Christel Gärtner (Tue,) studied this question.
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