Die Beleuchtung der Mechanismen auf Gewebe- und Zelllevel mit Hilfe von indizierten oligonukleotid-konjugierten Antikörpern hat die notwendige Auflösung weiter erhöht, um pathologischen Erkrankungen auf mikroskopischer Ebene zu studieren. CO-Detection by indEXing (CODEX) ist eine Hochmultiplexmikroskopiemethode, die bis zu 100 einzigartige konjugierte Antikörper verwendet, um zu erläutern, welche Zelltypen und zellulären Nachbarschaften im bildgebenden Gewebe vorhanden sind, um ihre Positionen relativ zueinander und ihre funktionalen Zustände für physiologisch basierte mechanistische Ableitungen zu bestimmen. Der erste Teil dieser Verfahren beschreibt, wie Antikörper mit ihrem zugewiesenen Oligonukleotid konjugiert werden. Anschließend werden diese Konjugate entweder für formalin-fixierte paraffin-eingebettete (FFPE) oder frisch gefrorene (FF) Gewebe optimiert. Im dritten Teil unterzieht sich der konjugiert gefärbte Gewebeschnitt der CODEX-Multicyclereaktion, bei der periodisch fluoreszenzmarkierte Oligonukleotide, die komplementär zu den Konjugaten sind, hinzugefügt und entfernt werden, um die Aufnahme von Bildern zu unterstützen. Schließlich werden die gesammelten Bilder verarbeitet, um die Grundlage für die Kartierung von Zelltypen und Zellnachbarschaften im bildgebenden Gewebe für weitere räumliche Analysearbeiten zu schaffen. Diese Methode hat die grundlegende Antikörperforschung und translationalen Pathologie-Workflows vorangetrieben und neue klinische Behandlungen verfeinert, indem sie eine bioinformatische Unterstützung für Klinikern bereitstellt, um Patienten mit verschiedenen Krankheiten, insbesondere Krebs, zu helfen.
Nichols et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.