Zusammenfassung 1931 fand zwischen dem Staatsarchiv des Kantons Zürich (StAZH) und dem Stiftsarchiv St. Gallen (StiASG) ein lang antizipierter Kulturgütertausch statt. Getauscht wurden knapp 500 Urkunden, größere Aktenbestände und einige Bände gegen sieben Handschriften sowie eine mehrbändige Druckschriftensammlung. Grund dafür war eine größere Anzahl fürstäbtischer Verwaltungsdokumente, die im Zuge des Zweiten Villmergerkriegs 1712 als Kriegsbeute von St. Gallen nach Zürich abtransportiert worden waren. Das im Folgenden näher vorzustellende Kooperationsprojekt steht exemplarisch für die Möglichkeit, durch digitale Werkzeuge vormals getrennte Archivbestände virtuell zusammenzuführen und der Öffentlichkeit vereint zugänglich zu machen.
Schaffner et al. (Wed,) studied this question.