Zusammenfassung Die Verbindung der Geoökonomik mit der Theorie internationaler Beziehungen und der Geopolitik ist, wie Richard Sturn in diesem Beitrag argumentiert, ein Gebot der Stunde. Seit langem existieren bedeutende geopolitische Paradigmen, die mit methodischen Zugängen und Annahmen der modernen Ökonomik eher harmonieren – und andere, die dazu in markantem Widerspruch stehen. Letztere dominieren heute. Die Weiterentwicklung der zur Ökonomik affinen Ansätze im Sinne des Forschungsprogramms einer Geo-politischen Ökonomik ist sowohl theoriestrategisch als auch im Hinblick auf ihren Beitrag zu möglichen Problemlösungen vielversprechend. Wie so oft lohnt es sich auch hier, Adam Smith zu Rate zu ziehen, der als früher Vertreter eines solchen Forschungsprogramms auch für heute relevante Implikationen für die Richtung institutioneller Reformen erarbeitete.
Richard Sturn (Mon,) studied this question.